Dachausbau Innsbruck

Dachausbau Innsbruck

Ein vierstöckiges Eckhaus aus der Gründerzeit in der Innsbrucker Innenstadt verbarg für viele Jahre einen ungenutzten Dachboden. 2012 verwandelten die Architekten Walter Klasz und Georg Kleeberger „die Krone“ des alten Miethauses in zeitgemäße Räumlichkeiten, die nun als Anwaltskanzlei genutzt werden.

vor dem Dachausbau   nach dem Dachausbau
vor dem Dachausbau                                                                nach dem Dachausbau

Vorher-Nachher: Vom Dachboden zum Büro

Im Zuge der Umbauarbeiten wurde der Dachboden unter Berücksichtigung der gegebenen Bausubstanz zweigeschoßig ausgebaut. Dadurch konnten die Architekten eine Nutzfläche von 312 m² schaffen. Ein Raumgewinn, der nach außen hin nahezu unsichtbar bleibt, da der gründerzeitliche Bestand fast unberührt blieb. Lediglich ein hofseitig eingebauter Lift, drei Balkone, zwei Dachgauben, eine Firstverglasung und die Dachflächenfenster verraten, dass die Immobilie in höchstem Maße aufgewertet wurde.

Vom Foyer aus, dem Zentrum der Kanzlei, gelangt man in beiden Richtungen zu den Büro- und Konferenzräumen, den Sanitärräumen, einer Teeküche sowie der im zweiten Geschoß angelegten Galerie mit Besprechungszimmer und einer weiteren Teeküche. Auf dieser Ebene wurde im nördlichen Teil des Gebäudes auch ein kleines Lager errichtet, das über eine Leiter erreicht werden kann.

Entstanden sind damit Büroräumlichkeiten zum Wohlfühlen und das mitten in der Stadt: mit Tageslicht und Ausblick über Innsbruck, viel Platz – dank geschickt genutzter Schrägen – und Holz, das für Behaglichkeit sorgt und den Räumen Charakter verleiht.

Dachausbau Beispiel

Besonders die sichtbaren Balken des historischen Dachstuhls sorgen für eine einzigartige Atmosphäre, die durch schlichte Gestaltung und den großzügigen Tageslichtquellen zusätzlich unterstrichen wird. Während im Süden und Westen eine Firstverglasung und raumhohe Schiebefenster, die auch den Zugang zu den Balkonen gewähren, für ausreichend Licht sorgen, sind es im Norden und Osten gezielt positionierte Dachflächenfenster.

Den beauftragten Architekten ist es bei dieser behutsamen Adaptierung nicht nur gelungen, Alt und Neu harmonisch miteinander zu verbinden, sondern auch eine beeindruckende Visitenkarte für den Betrieb zu schaffen.

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