Hier ist nicht nur das Bier aus einem guten Stall!

Hier ist nicht nur das Bier aus einem guten Stall!

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Als die Kärnter Privatbrauerei Hirt einen Büroneubau plante, brachte sich schnell der alte Stall auf dem Brauereigelände ins Spiel. In Architekt Di Stefan Kogler und dessen Architekturbüro skape fand Brauerei-Geschäftsführer Klaus Möller einen Gleichgesinnten, der das Potential des gut 400 Jahre alten und großteils ungenutzten Wirtschaftsgebäudes sofort erkannte. Mit einem gefühlvollen Revitalisierungskonzept gelang dem Architekten das Kunststück, den Charakter des ursprünglichen Stalls zu bewahren und trotzdem alle Voraussetzungen für den Bürobetrieb von heute zu schaffen. Der gelungene Brückenschlag zwischen Tradition und Moderne spielt gekonnt mit den Themen Nachhaltigkeit, historischer Bausubstanz und architektonisch anspruchsvollen Lösungen.

Altes Holz – neues Leben

Die ehemals brachliegenden Flächen im Obergeschoss und Dachgeschoss haben sich in lichtdurchflutete Büroräumlichkeiten verwandelt, die aber immer noch zu ihren Wurzeln stehen. Das alte Stadelholz wurde sorgsam aufbereitet und für die meisten Einbauten verwendet, wo es mit archaischem Charme einen neuen Lebenszyklus beginnt.

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Für ein arbeitsgerechtes Belichtungskonzept wurde eine Tageslichtevaluierung durchgeführt. Die auf dieser Basis optimierte Fensterfläche und -anordnung sorgt zusammen mit den hohen Räumen für ein offenes, helles Ambiente und ein produktives Arbeitsklima, in dem sich die MitarbeiterInnen richtig wohl fühlen.

Tageslicht: Visualisierung Tageslicht: Wirklichkeit

Tageslicht – Visualisierung …                                … und Wirklichkeit

Harmonisches Gesamtbild

Natürliche Materialien dominieren auch die äußerliche Erscheinung. Neben Holz ist es vor allem Naturstein, der der Architektur Ausdruck als moderne Interpretation klassischer Bautradition verleiht.

Natürliche Materialien für ein harmonisches Gesamtbild Natürliche Materialien für ein harmonisches Gesamtbild

Hinter der Steinfassade im Erdgeschoss verbirgt sich die „Bierathek“, wo Besucher neben hauseigenen auch Spezialitäten aus dem Alpe-Adria-Raum finden. Darüber: eine Dachterrasse, die von allen Büroräumlichkeiten aus begehbar ist. Und die Büros der Chefetage, die sowohl außen als auch innen wie eine Box im Dach sitzen. Überhaupt ist das Dach, respektive der ursprüngliche Dachstuhl, das beherrschende Gestaltungselement und zieht schon im Eingangsbereich alle Blicke auf sich und nach oben. Im Dachgeschoss selbst sorgt eine Verbindungsbrücke ebenfalls für spannende Aus- und Einblicke in die Holzkonstruktion.

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Auf den rund 1.200 m2 im Ober- und Dachgeschoss sind mittlerweile 20 Büroräume, zwei Besprechungsräume und zahlreiche Nebenräume mit einzigartigem Ambiente entstanden. Ein bewusst außen an das Gebäude gesetzter Lift erschließt alle Ebenen des zur Gänze barrierefrei ausgeführten Gebäudes.

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„Wer alte Werte achtet, kann neue Werte schaffen. Dieses Projekt ist ein gutes Beispiel für mein Motto. Es steht für die Sorgfalt, die es braucht, um nicht nur die Substanz, sondern auch die Charakteristik zu erhalten. Und es steht für die Nachhaltigkeit und Effizienz, um die Anprüche an Energieversorgung und Komfort von heute zu erfüllen.“

DI Stefan Kogler, skape architects

„Es gibt viele Gründe, gerne nach Hirt zu kommen. Neben dem Bier und Brauereiführungen bieten wir in der Bierathek regionale Kulinarik und Schmankerl ohne Ende – übrigens auch ein echter architektonischer Augenschmaus und in jedem Fall einen Besuch wert!“

Niki Riegler und Klaus Möller, Geschäftsführer der Privatbrauerei Hirt

 

 

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