Gut geschlafen?

Gut geschlafen?

Sind Sie ausgeschlafen?

Die einen schlafen tief und fest, für die anderen sind die Nächte alles andere als entspannend: Rund drei Viertel der ÖsterreicherInnen kämpfen zumindest wöchentlich mit Schlafstörungen, Frauen mehr als Männer. Was können Sie für einen ruhigen Schlaf alles tun?

Am 17. März ist Weltschlaftag – ein Anlass für VELUX, einen Blick hinter die heimischen Schlafzimmertüren zu werfen. Eine aktuelle Umfrage* zeigt: 71 % der ÖsterreicherInnen haben bei der Schlafqualität noch reichlich Luft nach oben. Sie geben an, zumindest ein Mal pro Woche mit Einschlafproblemen zu kämpfen. 11,6 % leiden sogar fast jede Nacht unter Schlafstörungen. Vor allem Frauen sind betroffen: Rund 15 % der Österreicherinnen schlafen fast jede Nacht schlecht, bei den Männern sind es nur halb so viele, rund 8 %.
Schlecht geschlafen: abgespannt, verstimmt und traurig! - Nicht am Weltschlaftag

Schlafmangel stresst!

Konzentrations- und Leistungsfähigkeit sowie die allgemeine Lebensfreude sind in hohem Maß von der Schlafqualität abhängig, aber auch die physische Gesundheit. Denn dauerhafter Schlafmangel bedeutet Stress für das Gehirn – und es reagiert darauf. Nur ein Beispiel: Schläft man zu wenig, produziert der Magen das für das Hungergefühl verantwortliche Hormon Ghrelin, auch wenn der Magen gar nicht leer ist. Regelrechte Heißhungerattacken und Gewichtszunahme können die Folge sein. Auch der Zuckerstoffwechsel kann aus dem Gleichgewicht geraten, von der Seele ganz zu schweigen.

Es beginnt lange vor dem Schlafengehen…

Die klassischen Tipps „Schäfchen zählen“, Milch mit Honig oder ein Gläschen Rotwein kurz vor dem Schlafengehen sind erstens nicht jedermanns Sache und zweitens maximal ein Puzzleteilchen im großen Ganzen des komplexen Themas „gesunder Schlaf“. Für erholsame Nächte können Sie schon viel früher etwas tun. Werfen Sie doch einmal einen kritischen Blick in Ihr Schlafzimmer. Wir haben ein paar Vorschläge, wie Sie diesen Raum, der so wichtig für die Lebensqualität ist, in eine Wohlfühloase verwandeln können:

  • Lichtverschmutzung ade!

Nicht nur in großen Städten beeinträchtigt Lichtverschmutzung die Nachtruhe. Immer hellere Lichtquellen machen den Menschen zu schaffen, irritieren die innere Uhr und können die für die Regeneration besonders wichtige Tiefschlafphase (rund 20 % der Schlafdauer) empfindlich stören. Die Lichter von Autos und Straßenlaternen belasten den Schlaf, auch wenn man sich dessen gar nicht bewusst ist (ein Tipp für schnelle Abhilfe: Stellen Sie Ihr Bett mit dem Kopfende Richtung Fenster – so irritieren Sie die Lichter gleich viel weniger). Das Bedürfnis nach Dunkelheit ist recht individuell. Verdunkelungsrollos in verschiedensten Farben und Dekoren sorgen für optimale Lichtverhältnisse und somit für beste Voraussetzungen für gesunden Schlaf.

Individuelles Bedürfnis nach Verdunkelung - auch am Weltschlaftag wichtigIndividuelles Bedürfnis nach Verdunkelung - wenn am Weltschlaftag die Sonne scheint

  • Auf die Temperatur achten!

Für erholsamen Schlaf empfehlen Experten eine Raumtemperatur von 16 bis 18° – in heißen Zeiten nicht so einfach zu erreichen! Hier helfen Rollläden: Sie halten die Hitze fern, dunkeln ebenfalls perfekt ab und dämmen zusätzlich den Lärm.

Immer frische Luft im Schlafzimmer - besonders am Weltschlaftag

 

  • Lüften, lüften, lüften

Die Luftqualität beeinflusst die Schlafqualität entscheidend. Ausreichendes Lüften, besonders unmittelbar vor dem Zubettgehen, sollte daher so selbstverständlich wie das Zähneputzen sein. Eine besondere Verbesserung der Luft- und Lebensqualität bringt der neue, dezentrale Fensterlüfter Smart Ventilation, der konstant für ein wohngesundes Raumklima sorgt und auch im Winter Frischluft ohne Wärmeverluste im Raum ermöglicht.

 

  • Handy, TV & Co. – raus aus dem Schlafzimmer

Auch wenn es unmöglich scheint: Versuchen Sie es! Elektrosmog ist Gift für den Schlaf. Verbannen Sie Elektrogeräte aus dem Schlaf- und vor allem aus dem Kinderzimmer. Schalten Sie das Handy zumindest in den Flugmodus. Ein Versuch lohnt sich!

  • Ordnung entstresst

Stapeln sich in Ihrem Schlafzimmer die Kleider auf riesigen Haufen, liegt überall etwas herum? Nehmen Sie sich die Zeit, räumen Sie auf. Unordnung kann definitiv Stress erzeugen.

  • Farben, die Sie lieben

Der Einfluss von Farben ist größer, als man denken mag. Helle Blautöne wirken schlaffördernd, auch Grün und Braun beruhigen. Das gleiche gilt für Bilder – hängen Sie im Schlafzimmer ganz bewusst Bilder an die Wände, mit denen Sie Schönes assoziieren, deren Farben eine angenehme Wirkung auf Sie haben.

Ordnung entstresst! - auch am Weltschlaftag
  • Wie man sich bettet…

Nicht nur die Qualität der Matratze ist wichtig, auch das Bettzeug, in das Sie sich hüllen, die Stoffe – und natürlich auch hier die Farben – sollten genau nach Ihrem Geschmack sein, gehen Sie keine Kompromisse ein!

  • Rituale einhalten

Halten Sie einen regelmäßigen Rhythmus ein, gehen Sie möglichst jeden Tag zur selben Zeit ins Bett. Wenn Sie vorher noch den Geschirrspüler ausräumen müssen, tun Sie es! Wenn Musik Sie beruhigt, nehmen Sie sich dafür Zeit. Tun Sie sich und Ihrer Seele Gutes!

Gesund macht glücklich macht gesund

Das Healthy Homes Barometer! Perfekt für den WeltschlaftagUnd Gesundheit fängt zuhause an: Eine weitere Studie, das Healthy Homes Barometer, zeigt auf, wie stark das Wohnumfeld die Gesundheit beeinflusst. Erholsamer Schlaf ist einer der Hauptfaktoren für individuelle Zufriedenheit, ebenso frische Luft, Tageslicht und eine angemessene Luftfeuchtigkeit. Da der Europäer im Schnitt 90 % seiner Zeit in geschlossenen Räumen verbringt, wird die Qualität der Wohn-, Licht- und Luftverhältnisse in Innenräumen immer bedeutender für zukunftsweisende Wohnkonzepte und die allgemeine Lebensqualität.

Spannende Tipps für die Gestaltung moderner Schlafzimmer finden Sie auch hier.

 

* Aktuelle, repräsentative VELUX Umfrage zum Schlafverhalten der Österreicher, durchgeführt von marketagent.com im Zeitraum vom 23.02.2017 bis 28.02.2017. n=500 webaktive Personen zwischen 18 und 69 Jahren in Österreich.

Kommentare

Kommentare