Schallschutz = Lebensqualität!

Schallschutz = Lebensqualität!

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Lärm ist eine Begleiterscheinung unserer modernen Gesellschaft: gesteigerte Mobilität, immer neue Technologien, immer größere Bevölkerungsdichte in Großstädten und ländlichen Ballungszentren. Effektive Schalldämmung bei Gebäuden, Türen, Fassaden- und Dachfenstern wird immer wichtiger!

Ob am Arbeitsplatz oder im privaten Refugium daheim: Kurzfristige Lärmbelastung ist vielleicht einfach nur lästig, andauernder Krach, vom Straßenverkehr bis hin zu Flugzeug- und Eisenbahnlärm, stellt jedoch eine Belastung für die Psyche dar und kann in weiterer Folge auch zu körperlichen Beschwerden führen. Nicht jeder kann oder will völlig abgeschieden leben. Dennoch muss niemand Lärm einfach nur aushalten und als gottgegeben hinnehmen – es gibt eine Reihe von Schutzmaßnahmen, die man treffen kann.

Mehr Mobilität – mehr Lärm

Schutz von außen

Bei Neubauten gilt längst die Devise Prävention, also Lärmvermeidung durch intelligente Planung. Ein Beispiel: Steht das Haus an einer lauten Straße, kann das Obergeschoss etwas zurückversetzt gebaut werden, Balkone und Terrassen können verglast werden. Wohn- und Schlafräume sollten grundsätzlich auf der der Straße abgewandten Seite des Hauses geplant, Nebenräume als „Puffer“ auf die Straßenseite gelegt werden. Eine besonders wichtige, für Wärme- und Schallschutz sogar entscheidende Rolle spielen Fassaden- und Dachflächenfenster. Besonderes Augenmerk sollte auch dem Fensterglas gelten.

Moderne Gebäudehüllen bieten in der Regel heute hervorragende Schallschutzwerte. Ganz wichtig ist jedoch:

Auch die modernste Fassade ist nur so gut wie ihre Türen, Fassaden- und Dachflächenfenster – und deren fachgerechter Einbau.

Gerüstet für hohe Anforderungen

Bestens gerüstet!

VELUX ist mit seiner neuen Standard Plus-Verglasung auch für sehr hohe Schallschutzanforderungen bestens gerüstet. 37 und in der Schall- und Wärmedämmausführung sogar 42 dB Schallschutz sind möglich. Aber: Diese Werte können nur halten, wenn die Fenster ordnungsgemäß eingebaut werden. Besonders dem Bauanschluss kommt hier eine entscheidende Bedeutung zu.

Das Herzstück des Fensters

Top geschult!

Wir überlassen daher nichts dem Zufall und geben unser Wissen und unsere Erfahrungen weiter. Für unsere Partner bieten wir regelmäßig ausführliche Schulungen an, in denen sie auf den neuesten Wissensstand gebracht werden – so haben sie auch beim Einbau immer die Nase vorn.

Wichtig für den Dachhandwerker Ihres Vertrauens:
Der schallschutztechnisch beste Einbau

VELUX war Partner des Forschungsprojekts „Bauanschluss“ des Bau.Energie.Umwelt-Clusters Niederösterreich. Das staatliche Forschungsinstitut TGM unter Hofrat Herbert Müllner war fachlicher Begleiter im Bereich Schallschutz. Zahlreiche Praxisversuche samt Dachdeckung etc. gaben interessante Aufschlüsse.

Nach zahlreichen Produkttests erwies sich der Einbau mittels Holzstaffelrahmen rund um das Fenster (Höhe des Staffelrahmens = Höhe Konterlattung + Höhe der Dachlattung) als die schallschutztechnisch beste Lösung. Unter dem Staffelrahmen sind Nageldichtstreifen anzubringen. Das Fenster ist unbedingt mit geeignetem Spezialschaum abzudichten (bitte auf die Schallschutzangaben des Schaumherstellers achten). Statt der Unterdachschürze bringt eine Verklebung des Staffelrahmens mit selbstklebenden Bitumenbahnen bzw. Butyl-Kautschuk – je schwerer, desto besser – eine schallschutztechnische Optimierung. Bitte Achtung: Um die Diffusionsfähigkeit des Bauanschlusses nicht zu gefährden, sollte im Bereich des Spezialschaums außen mit einem möglichst diffusionsoffenen Klebeband gearbeitet werden.

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Alles geregelt!

Die Schalldämmung ist in Österreich in der ÖNORM B 8115 geregelt. Bemerkenswert an dieser Norm: Schallschutz wird sehr differenziert dargestellt. Es gibt einen „Lärmkataster“, in dem die Lärmbelastung sämtlicher Straßenzüge Österreichs dargestellt ist. Je nach Belastung gibt es unterschiedliche Anforderungen an den Schallschutz. Die Norm geht aber noch weiter: So werden für Objekte, die an stark befahrenen Straßen liegen, hofseitig sinnvollerweise moderatere Schallschutzanforderungen definiert als straßenseitig. Was leider immer wieder übersehen wird: Es gibt eigene Abminderungsfaktoren für den Abstand von der Lärmquelle, für die Neigung von Dächern und auch für die Straßenbreite bzw. offene oder geschlossene Bebauung. Absolut praxisbezogen und sinnvoll im Sinne von vernünftigem Kosteneinsatz: Warum sollte der Schallschutz bei Dachflächenfenstern im fünften Stock eines Hauses gleich hoch sein wie im Erdgeschoss unmittelbar neben der Straße, wo die Schallbelastung am höchsten ist?

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