Kinder lernen besser bei Tageslicht

Kinder lernen besser bei Tageslicht

Tageslicht im Sunlighthouse

Wolkersdorf, im April 2009. – Laut einer aktuellen Studie des Australia Research Council hilft Tageslicht, Kurzsichtigkeit bei Kindern vorzubeugen. Es unterstützt ihre Konzentrationsfähigkeit und steigert ihr Wohlbefinden. Da schon Kinder viel Zeit vor dem Computer verbringen, ist auf einen blendfreien Arbeitsplatz zu achten. Das gelingt am besten durch Tageslicht von der Decke und einen geeigneten Sonnenschutz.

Wenn ein Kind täglich zwei bis drei Stunden bei Tageslicht an der frischen Luft verbringt, reduziert sich das Risiko für Kurzsichtigkeit erheblich. Zu diesem Ergebnis kommt eine aktuelle Studie des Australia Research Council, das Kinder aus Singapur mit gleichaltrigen australischen Schülern verglichen hat. Das Ergebnis: Während bei den Australiern lediglich 3,3 Prozent eine Brille brauchten, waren es bei den Schülern aus Singapur 29 Prozent. Grund dafür ist laut Forschern die Tatsache, dass australische Kinder mehr Zeit an der Sonne verbringen.

Daraus lässt sich schließen, dass die Bedeutung von Tageslicht in Gebäuden gar nicht hoch genug eingeschätzt werden kann. Das kanadische Alberta Department of Education ist dieser Frage nachgegangen und weist den großen Einfluss von Tageslicht auf die Leistungsfähigkeit von Schülern nach. In konkreten Zahlen: Grundschüler in Gebäuden mit mehr Tagesbelichtung weisen um 14 Prozent bessere Leistungen auf als ihre gleichaltrigen Kollegen in dunkleren Räumen. Eine ähnliche Untersuchung der amerikanischen Heschong Mahone Group besagt, dass besonders Oberlichter das Leistungsniveau anheben. Im Gegensatz zu Klassenzimmern ohne Oberlichter erzielten Schüler in Räumen mit Tageslichtzufuhr von oben bis zu 20 Prozent bessere Ergebnisse, was das Lesen und Rechnen betrifft.

12.000 österreichische Schülerinnen und Schüler am Notebook

Entscheidend für diesen positiven Lichteffekt ist die gleichmäßige Verteilung der Beleuchtungsstärke im Raum. „Wenn das Licht von oben kommt, treten praktisch keine Blendungen auf“, erklärt Mag. Bernhard Leidinger, VELUX Österreich. Er empfiehlt, bei der Errichtung von Schulgebäuden zunehmend auf natürliche Belichtung zu achten: „Mittlerweile werden in Österreich mehr als 12.000 Schüler in über 400 Notebook-Klassen unterrichtet.“ Werden die Schüler bei der Arbeit am Computer geblendet, ermüden die Augen schneller, die Leistungsfähigkeit sinkt. Leidinger: „Aus diesem Grund muss bei großen Fensterflächen auch auf den entsprechenden Sonnenschutz geachtet werden.“

All diese unabhängigen Studien legen nahe, dass die idealtypische Lichtsituation Tageslicht von der Decke mit stufenlos regulierbarem Sonnenschutz verbindet. Diese einzigartige Symbiose bietet VELUX, weltweit Marktführer bei Dachflächenfenstern, mit einem völlig neuen Flachdachsystem. Es besteht aus einer Lichtkuppel aus Acryl mit darunter liegendem Fenster aus Verbundsicherheitsglas. „Dieses Flachdach-Duo leitet das Tageslicht von oben in den Raum und sorgt somit für eine gleichmäßige Ausleuchtung ohne Blendung, und zwar zu allen Jahreszeiten, also bei hoch- und tiefstehender Sonne“, so Leidinger. Der Lichteinfall kann durch integrierten Faltrollos per Fernbedienung reguliert werden. Ein weiteres Plus: Durch das Zusammenspiel von Lichtkuppel, Isolierscheibe und Aufsatzkranz ergibt sich eine bis zu 50 % bessere Wärmedämmung als bei herkömmlichen Lichtkuppeln. Für große Gebäude wie Schulen ein entscheidendes Argument.

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Nützliche Links zu den Studien:
Australia Research Council: http://www.arc.gov.au/
Heschong Mahone Group: http://www.ucdenver.edu/academics/colleges/medicalschool/Pages/somWelcome.aspx

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