Weltumwelttag

Weltumwelttag

Weltumwelttag am 05. Juni

Der Weltumwelttag wurde am 5. Juni 1972  vom United Nations Enviroment Program (Umweltprogramm der Vereinten Nationen) ins Leben gerufen. Weltweit nehmen seither mehr als 100 Länder an dieser nachhaltigen Veranstaltung teil. Am 5. Juni 2014 finden daher auch heuer wieder zahlreiche Events statt, die das Umweltbewusstsein stärken sollen.

Neben Industrie und Verkehr entsteht auch durch Gebäude bzw. deren Bewohner ein erheblicher Teil des Energieverbrauchs. Laut EU-Studie verbringen wir

  • 90% unserer Zeit in Gebäuden,
  • die rund 40% des Gesamtenergieverbrauches benötigen und
  • über 30% aller dieser Gebäude haben kein gesundes Innenraumklima.

 

Bei der Errichtung und Renovierung von Gebäuden ist es daher zukünftig notwendig, den Klimawandel, die Ressourcen und die Gesundheit des Menschen zu berücksichtigen.

Weltumwelttag am 05. Juni

 

Die Fakten

  1.  Der Mensch ist für ein Leben im Freien konzipiert. Der Durchschnittseuropäer verbringt jedoch 90% seiner Zeit in geschlossenen Räumen.
    Quelle: NEST project, Technical University of Berlin, EU Commission 2004
  2. Rund 40% des weltweiten Energieverbrauchs benötigen unsere Gebäude. Doch nicht die Gebäude selbst brauchen die Energie, sondern die Benutzer.
    Quelle: „Energy Performance in Buildings“, IEA, 2000
  3. 90% der heute gebauten Gebäude wird auch 2050 noch genutzt. Daher sollten wir heute beginnen, nachhaltig und umweltbewusst zu planen und bauen.
    Quelle: “European Buildings under Microscope”, Buildings Performance Institute Europe (BPIE), 2011
  4. Die Sonne liefert 1.500 mal so viel Energie, wie von der gesamten Erdbevölkerung genutzt wird.
    Quelle: “Making the Case for Solar Energy”, R. Perez, Daylight & Architecture, volume 9, 2009
  5. Über Dachfenster kommt doppelt so viel Tageslicht in den Raum als über Fassadenfenster.
    Quelle: ”Vinduesplaceringens betydning for dagslysforholdene i et rum”, Research Report from the Danish Building Research Institute, 2006
  6. Mit der Nutzung von natürlichem Licht können europaweit bis zu 15.000.000 Tonnen CO² pro Jahr eingespart werden.
    Tageslicht ist eine natürliche Ressource und sollte Kunstlicht tagsüber komplett erstetzen.
    Quelle: „Good light in your home“ The Danish Electricity Saving Trust, 2004

 

 

Tipps für Renovierer und Häuslbauer

  • Tageslicht statt elektrischem Licht. Eine ausreichende natürliche Belichtung über Fenster kann durch eine geschickte Tageslichtplanung gewährleistet werden.
  • Heizung und Warmwasseraufbereitung können über aktive solare Gewinne (statt mit fossilen Brennstoffen) betrieben werden.
  • In der Übergangszeit bringen passive solare Gewinne über Fensterflächen Wärme in den Raum ohne ihn zu beheizen.
  • Eine gute Dämmung von Fassade und Dach reguliert sowohl Wärmeeinträge im Sommer als auch Wärmeverluste im Winter.
  • Die natürliche Belüftung über Fenster reduziert – abhängig von den lokalen Möglichkeiten – den Bedarf und damit auch den Energieverbrauch für Belüftungssysteme.

 

Kommentare

Kommentare