Weinherbst am Bodensee

Weinherbst am Bodensee

Nicht nur kulinarische Genießer kommen in Wasserburg am Bodensee im Herbst auf ihre Kosten. Auch architektonisch hat die Gegend einiges zu bieten.
Im Falle des Weinguts Schmidt gelingt sogar eine überaus interessante Verbindung von beidem – in Form des Neubaus mit Weinbar Pinot, der die Tradition des Weinguts in eine neue Generation führt.

Weinberg

Die Region rund um den Bodensee zeigt sich im Herbst von einer ganz eigenen Seite, die selbst Kenner der Gegend immer wieder neu zu verzaubern vermag. Wenn das Laub sich bunt färbt und auf ausgedehnten Wanderungen die Beine umraschelt, wenn die Nebelschwaden geheimnisvoll über den See ziehen und die Tage kürzer werden, dann ist Weinherbst und damit Zeit für eine genüssliche Entdeckungsreise nach Wasserburg am Bodensee. Dort bietet sich mit dem Weingut Schmidt ein echtes Highlight inmitten der Rebflächen.

 

Augenschmaus und Gaumenfreude zugleich

Der Neubau des Weinguts Schmidt beherbergt Weinproduktion, Obstverarbeitung und Gastronomie unter einem erstaunlichen Dach. Hier verbindet sich so gekonnt Nutzen und Schönheit, dass man nicht sagen könnte, wo das eine endet und das andere beginnt.

Neubau Weingut Schmidt

Die Architekten Ludescher + Lutz ließen genau auf der Hügelkuppe einen zwar eigenwilligen, aber nichtsdestotrotz landschaftskonformen Holzbau über den Obst- und Weinhängen des Guts „thronen“. Von dort oben bietet sich dem Besucher freier Blick auf den Bodensee, auf Wasserburg und Bregenz sowie auf die Schweizer Berge im Süden. Nicht minder beeindruckend als das Panorama draußen ist das, was der Innenbereich dieses einem traditionellen Landwirtschaftsgebäude nachempfundenen Baus bereithält.

 

 

Neubau Weingut Schmidt

Weinproduktion, Obstverarbeitung und Gastronomie unter einem erstaunlichen Dach

Dank der abfallenden Hügelkuppe ergibt sich ein Höhenunterschied, der einen ebenerdigen Zugang zum Weinkeller erlaubt.

Neubau Weingut Schmidt

Das Geschoss darüber richtet sich zum hauseigenen Gastgarten aus, an dessen Stirnseite die großzügige Glasfront der Vinothek den Blick auf das herrliche Bodensee-Panorama freigibt. Von hier gelangt man über zwei Freitreppen in den Dachraum, der ein wahrlich mondänes Flair bietet.

Blick von der Vinothek auf den Gastgarten

Hier finden Weinproben ebenso statt wie abendliche Gesellschaften und verschiedene Festivitäten. Die raumhohe Glasfassade erhält den nötigen Sonnenschutz durch einen Filter aus Holzlamellen, der dem Gebäude auch seine unverkennbare Charakteristik verleiht. In diesem Ambiente lassen sich die regionalen Köstlichkeiten aus Keller und Küche gebührend genießen, mit denen die Familie Schmidt ihre Gäste verwöhnt.

Filter aus Holzlamellen

Innenraum

„Jene Sorgfalt, die sich im Weinbau seit jeher bewährt hat, findet ihre Fortsetzung in der handwerklichen Ausführung des Hauses. Aus der Tradition der regionalen Baukultur entwickelt, werden in diesem Haus Produkte des Ortes geschaffen. Es geht um authentisches Arbeiten und Erleben, um die Kultur von Produktion und Genuss“, bringen die Bregenzer Architekten Elmar Ludescher und Philip Lutz ihren gestalterischen Ansatz, der dem Projekt auch den Vorarlberger Holzbaupreis 2015 eingebracht hat, auf den Punkt.

naturnahe Atmosphäre

Außen wie innen spielt Holz eine tragende gestalterische Rolle. Der traditionelle, natürliche Baustoff steht im Einklang mit dem nachhaltigen Wirtschaften des Weingutes und der Abeit mit und in der Natur. Die Besucher dürfen damit eine ganz spezielle, naturnahe Atmosphäre erleben und in der einzigartigen Haptik des Holzes auch spüren.

 

 

Genüsslich-herbstliche Auszeit

Das Weingut Schmidt lädt mit gemütlichen Ferienhäusern auch zum längeren Verweilen ein. So kann man das Angebot in der Weinbar Pinot im neuen Weingut guten Gewissens ausgiebig in Anspruch nehmen und neben kulinarischen und vinophilen Genüssen auch die besondere Architektur auf sich wirken lassen. So wird der Weinherbst am Bodensee tatsächlich zu einem Erlebnis für alle Sinne.

Kommentare

Kommentare