Da liegt was in der Luft!

Da liegt was in der Luft!

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Kennen Sie das? Ein gemütlicher Familientag zuhause. Sie gehen kurz mit dem Hund raus, kommen zurück, öffnen die Tür zum Wohnzimmer, wo die ganze Familie schon auf Sie wartet … und da ist er und schlägt Ihnen unerbittlich entgegen: Mief! Dass Ihnen die schlechte Luft vorher nicht aufgefallen ist, liegt nicht an Ihrer Nase. Es ist einfach die besondere Anpassungsfähigkeit von uns Menschen.

Dabei legen die Menschen nachweislich großen Wert auf gute Raumluftqualität. Das ergibt jedenfalls das „Healthy Homes Barometer 2015“ – eine Umfrage der Humboldt Universität Berlin unter 12.000 Europäern zum Thema Gesundheit. Gute Raumluftqualität wird von den Befragten als zweitwichtigstes Kriterium für Gesundheit genannt – vor Obst und Gemüse essen, vor nichtrauchen, Sport betreiben und mehr Zeit im Freien verbringen … Das Bewusstsein für ein gutes Innenraumklima ist also vorhanden, ein tatsächlich gutes Raumklima bei weitem noch nicht immer.

 

Moderne Bauweise „macht dicht“

Das Problem der schlechten Raumluft ist allerdings eine „Errungenschaft“ von heute und den Fortschritten des technischen Baustandards. Und die gehen nicht immer Hand in Hand mit mehr Wohngesundheit. Die Häuser von heute sind hochwärmegedämmt, die Gebäudehülle ist dicht. Das freut zwar die Energiekosten, aber nicht unbedingt die Luftqualität. Allein durch das Bewohnen selbst entstehen Verunreinigungen. Zum Beispiel durch das ausgeatmete CO2, aber auch durch Rauchen, Kerzen, Gasherde oder Öfen ohne Kaminanschluss. Hinzu kommen auch Schadstoffe durch Möbel und Einrichtungsgegenstände: die so genannten VOC (Volatile Organic Compounds), also flüchtige organische Verbindungen, die übrigens auch in größeren Mengen vom Menschen abgesondert und von uns als Mief wahrgenommen werden. All diese Schadstoffe können aufgrund der dichten Gebäudehülle nicht mehr so leicht aus dem Raum entweichen und belasten dadurch die Raumluft. Es wäre also viel häufigeres, bewusstes Lüften nötig, um eine gute Luftqualität zu sichern.

 

Die gute Nachricht: Sie können aufatmen!

Der Level an VOCs korreliert mit dem CO2-Gehalt der Luft. Und da CO2 einfach zu messen ist, können Sie auch die Qualität Ihrer Raumluft problemlos überwachen.

Luftampel

Abb.: Luftampel

Die Luftampel® misst über Sensoren den CO2-Gehalt der Luft und überträgt die ppm-(parts per million)-Werte auf eine Leuchtanzeige im gelernten Ampelsystem:

luftampel-gruen Grün:  gute Raumluftqualität (bis max. 1.000 ppm)

luftampel-gelb Gelb:  mittlere Raumluftqualität (bis 1.400 ppm) – Lüften empfehlenswert

luftampel-rot Rot:  schlechte Raumluftqualität (über 1.400 ppm) – Lüften unbedingt nötig

Der grüne Bereich bis max. 1.000 ppm (CO2-Konzentration unter 0,1 %) beruht auf dem deutschen Hygieneforscher Max von Pettenkofer, der diesen bereits 1858 ermittelt hat. Heutige Studien nach Pettenkofer beweisen, dass Personen sich in Räumen mit CO2-Konzentration unter 0,1 % (1.000 ppm) behaglich fühlen, über 0,2 % (2.000 ppm) bereits jedoch deutlich unbehaglich.

Darüber hinaus führt eine zu hohe CO2-Belastung der Luft zu Beeinträchtigungen der Leistungsfähigkeit, zu Konzentrationsschwierigkeiten, Müdigkeit und Kopfschmerzen. Reizungen und Trockenheit der Schleimhäute sowie ein direkter Zusammenhang zwischen CO2-Konzentration und Asthma-Attacken wurde ebenfalls beobachtet.

Es macht also durchaus Sinn, die eigene Raumluft nicht nur auf den Prüfstand zu stellen, sondern sie auch durch regelmäßiges und richtiges Lüften auf bestem Qualitätsniveau zu halten. Dann lässt sich der Wohnkomfort auch mit gutem Gewissen in puncto Gesundheit genießen!

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