Kleine Flamme, große Wirkung

Kleine Flamme, große Wirkung

Die Tage werden noch eine ganze Weile immer kürzer, unser Bedürfnis nach Wärme und Geborgenheit wird dadurch immer größer – es ist eindeutig wieder Kerzen-Zeit! Doch die vertragen sich manchmal nicht so gut mit der Raumluft. 

Hand aufs Herz – der Blick in tanzende Flammen erfreut nicht nur Frauen, auch (oder gerade) Männer können sich der archaischen Faszination des Feuers kaum entziehen. In Wohnräumen arrangiert man sich – gehört man nicht zu den glücklichen Besitzern eines Kamins – mit der kleinen Schwester der großen Flamme: Kerzen verzaubern jedes Zimmer und schaffen eine wunderbar heimelige Stimmung.

Helligkeit in lichtarmen Zeiten

Nicht nur in puncto Entspannung ist die kleine Flamme ganz groß. Gerade jetzt in der dunklen Zeit, in der wir wenig Tageslicht bekommen, tauchen Kerzen unsere Räume in ein angenehmes, für Augen und Seele wohltuendes Licht.

Kerzen sorgen für Gemütlichkeit

 

Aber es ist nicht alles Gold …

… was heimeligen Glanz verbreitet. So gibt es auch bei den kleinen, wächsernen Stimmungswundern Dinge, die man beachten sollte. Neben den bekannten Sicherheitsvorkehrungen (Kerzen nicht in der Nähe brennbarer Materialien aufstellen, Kinder und Haustiere fern halten, brennende Kerzen generell nicht unbeobachtet lassen) sollten Sie auch an die Raumluft denken! Kerzen verbrauchen nicht nur wichtige Raumluft, sie verunreinigen sie auch. Selbst die beliebten Duftkerzen bilden hier keine Ausnahme, der Verbrennungsvorgang ist ja immer der gleiche und bedingt nun einmal eine erhöhte CO2-Konzentration. Hauptverantwortlich für die Bildung des an sich ungiftigen Gases ist zwar der Mensch, man darf die Auswirkung von offenem Feuer, und seien es auch nur kleine Teelichter, dennoch niemals unterschätzen. Abhilfe schafft – ganz einfach – regelmäßiges Lüften: Einmal pro Stunde oder zumindest alle zwei Stunden Fenster und Balkontüren weit öffnen und für Durchzug sorgen, ganz nach der Devise „kurz und effektiv“. Achtung: Die Kerzen dabei entweder ausdämpfen oder zumindest gut im Auge behalten!

Kerzen als Deko-Element

Lüften für bessere Raumluft trotz Kerzen
Gesunde Raumluft – wichtig für Körper und Geist

Das Healthy Homes Barometer 2016, eine Umfrage der Humboldt Universität Berlin auf der Basis von 14.000 befragten Personen in 14 Ländern, ergab eindeutig: „Lüften des Gebäudes“ gilt als zweitwichtigstes aller Gesundheitskriterien. Dennoch gibt es bei der Luftqualität in europäischen Räumen noch viel Luft nach oben. Warum ist das so? Ein Grund ist: Menschen müssen atmen. Beim Ausatmen entsteht nun einmal CO2, genauso wie durch Rauchen, Gasherde, Öfen ohne Kaminanschluss und eben auch durch unsere geliebten Kerzen.

Weiters berichtet der renommierte österreichische Innenraumanalytiker DI Peter Tappler von IBO Innenraumanalytik: „Unsere modernen, dichten Gebäudehüllen, die praktisch keinen unkontrollierten Luftaustausch mehr zulassen, sind – so paradox das auch klingen mag – eine Herausforderung für unsere Wohngesundheit. Regelmäßiges Lüften ist unerlässlich – umso mehr, als man auch die menschliche Anpassungsfähigkeit berücksichtigen muss: Man gewöhnt sich einfach an schlechte Luft und merkt die mindere Qualität erst, wenn man den Raum verlässt und nach einiger Zeit erneut betritt.“ Die Folgen können neben der Beeinträchtigung von Konzentration und Leistungsfähigkeit auch Müdigkeit, Kopfschmerzen und Schleimhautreizungen sein. Peter Tappler verrät die Lösung: „Frischluft, Frischluft und nochmals Frischluft!“
Kerzen in der kalten Jahreszeit

Eine besonders effiziente und bequeme Alternative zum manuellen Lüften bieten VELUX INTEGRA Fenster. Mit dem im Lieferumfang enthaltenen Control Pad können regelmäßige Lüftungszeiten programmiert werden, sodass automatisch mehrmals täglich zu vordefinierten Zeiten gelüftet wird. Weiters können die Fenster auf Wunsch mit einem CO2-Sensor kombiniert und somit exakt nach Frischluftbedarf automatisch geöffnet werden.

Kerzen sorgen für Wohlbefinden
Wohngesunde Gemütlichkeit

Um zu unseren freundlichen Flackerflammen zurückzukommen: Unabhängig von jedem Einrichtungsstil und in jeder Saison sind sie der Stimmungsmacher schlechthin. Wer mit Möbeln und Dekoration Harmonie erzeugen und ein Gefühl der Geborgenheit erwecken kann, wird die dunkle Jahreszeit in den eigenen vier Wänden nicht nur überstehen, sondern in vollen Zügen genießen können. Und nicht vergessen – immer gut lüften!

 

 

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