Der Frühling klopft ans (Dach)Fenster!

Der Frühling klopft ans (Dach)Fenster!

Der Frühling klopft ans (Dach)Fenster

Genießen Sie nach diesem langen Winter jeden Sonnenstrahl und das Aufblühen draußen? Wir verraten, wie Sie auch in Ihren Innenräumen Frühlingsgefühle zaubern können.

Der Frühling verändert nicht nur die Außenwelt, sondern auch unsere Wohnungen und Häuser. Fenster und Terrassentüren werden so oft es geht geöffnet, frische Luft und wärmende Sonnenstrahlen fluten die Räume – und mit ein paar kleinen Tricks holen Sie den Frühling mitten ins Wohnzimmer.

Zeit der Veränderung

Wenn die Temperaturen langsam in die Höhe klettern und die Sonnenstrahlen stärker werden, beginnt die Zeit der Erneuerung, des Erwachens. Dabei geht es gar nicht so sehr um große, bahnbrechende Veränderungen – das erledigt schon die Natur mit ihrem alljährlichen Rausch an Frühlingsdüften und -farben! In den Wohnräumen reichen schon ein paar kleine Handgriffe, um Frühlingsstimmung zu erzeugen.
Ein bisschen grün darf sein

Ein bisschen Grün muss sein…

Grün gilt nicht umsonst als die Farbe des Lebens, der Frische und Lebendigkeit. Grüne Farbtupfer tun dem Auge gut und wirken belebend, anregend, stimmungsaufhellend. Kommen die Akzente von lebenden Grünpflanzen – umso besser! Aber Hand aufs Herz: Stehen Sie auch manchmal hoch motiviert in der Grünabteilung – und nehmen dann relativ wahl- und ziellos mit, was Ihnen in die Hände fällt? Dabei gibt es ein paar Grünlinge, die mehr können als nur hübsch zu sein – sie verbessern nämlich ganz erheblich das Raumklima bei Ihnen zuhause! Auf diese Luftverbesserer sollten Sie beim nächsten Streifzug durch die Pflanzenabteilung achten:

Kentia-PalmeKentia Palme

Sie wächst üppig, schießt auch mal in die Höhe und ihre fröhlichen Wedel wachsen ständig nach. Zu alledem ist auch die Kentia Palme einer der besten Luftreiniger für daheim.

BogenhanfBogenhanf

Ihn hat jeder schon einmal gesehen – aber trauen Sie ihm zu, ein wahres Raumluftwunder zu sein? Seine großflächigen Blätter und der hohe Feuchtigkeitsanteil machen ihn zum prädestinierten Lufterneuerer in Innenräumen, und er braucht nicht einmal viel Pflege.

EfeuEfeu

Auch der Efeu gilt als natürliche Klimaanlage und verwandelt die Räume auch optisch in Oasen des Wohlgefühls.

EinblattEinblatt

Man erkennt es an seinen glänzend grünen Blättern und vor allem an den anmutigen, langstieligen, schneeweißen Hochblättern. Die robuste, genügsame Pflanze ist einer der exzellentesten Lufterfrischer für zuhause!

Tageslicht für Zimmerpflanzen

Auch der wackerste Lufterfrischer braucht zum Leben neben Wasser auch genügend Tageslicht. Der Standort direkt am Fensterbrett ist dabei gar nicht immer empfehlenswert, ein helles, warmes Plätzchen in Fensternähe hingegen schon. Speziell unter Dachfenstern sind Zimmerpflanzen besonders schön anzuschauen und gedeihen gut, da sie nicht direkt an der Glasscheibe stehen. Rollos bringen bei direkter Sonneneinstrahlung wohltuende Lichtregulierung für Mensch, Haustier und -pflanze, und sie sind gleichzeitig ein attraktives Gestaltungselement.
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Natur als Deko

Auch auf Tischen, Sideboards und Fensterbrettern macht sich die Natur als Deko wunderbar: Nehmen Sie beim nächsten Spaziergang kleines Astwerk mit nach Hause – in eine bauchige Glasvase gesteckt, entstehen einzigartige Kunstwerke, die z. B. auf großen Esstischen wunderbar Eyecatcher sind.

Ganz nach Lust und Laune können Sie Ihre Naturdeko dann je nach Anlass aufhübschen – zur Osterzeit bieten sich natürlich bunte Basteleier an. Diese machen übrigens auch an den Griffstangen von Dachflächenfenstern wunderbare Frühlingslaune!
Einfache Äste eignen sich wunderbar als Deko

Alles Hygge? Aber bitte mit Lagom!

Nach dem ersten Freudentaumel über den endlich beginnenden Frühling rückt uns eine Nachricht aus dem schönen Schweden in unsere Mitte: Der neueste Trend aus dem hohen Norden heißt Lagom und bedeutet, das Maß der Dinge zu finden – also nicht zu wenig, auch nicht zu viel, sondern gerade recht. Qualität vor Quantität zu setzen, Farben lieber aufeinander abzustimmen, als das Auge mit einem kunterbunten Durcheinander zu verwirren und die Balance aller Dinge zu finden. Hygge, also heimelige Gemütlichkeit, ist in Skandinavien nach wie vor oberstes Wohngebot – jedoch mit Augenmaß und ohne die Räume (und somit auch das Auge und die Seele) zu überfrachten.

Ganz neu ist die Idee ja nicht – schon Aristoteles war überzeugt, dass das Glück in der Mitte zu finden sei, in fernöstlichen Ländern schwört man auf den Einklang zwischen Yin und Yang. Dennoch – was Wohnzufriedenheit anbelangt, schaut die Welt gerne nach Nordeuropa. Lagom (das übrigens wie „Løgum“ ausgesprochen wird) hält daher auch in mitteleuropäischen Wohnungen und Denkweisen Einzug – keine allzu puristischen, fast kahlen Räume, aber auch keine mit Kitsch und Kram überladenen Zimmer sind im Trend, sondern die „goldene“, in sich ruhende Mitte. Eben „Lagom“.

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