Leben mit mehr Tageslicht: Wohnqualität und Gemütlichkeit

Leben mit mehr Tageslicht: Wohnqualität und Gemütlichkeit

Als Bernhard Kram und seine Frau die freudige Nachricht über Familienzuwachs erhalten haben, war schnell klar, dass der vorhandene Wohnraum zu klein ist. Der Familienvater selbst, begann daraufhin sich intensiv mit der Planung eines Zubaus auseinander zu setzen. In der knapp zweimonatigen Planungsphase entstand ein 60 m2 großer Zubau, der nach einer dreimonatigen Bauphase seither als Lebensmittelpunkt der Familie dient.

Natürliche Baustoffe für größtmöglichen Wohnkomfort

Der Zubau besteht zum größten Teil aus Holzfaserstoffen und schließt mit einer Massivholzdecke ab. Der hohe Holzanteil fördert dabei den Wohnkomfort und das Wohlbefinden im neuen Lebensraum der vierköpfigen Familie. „Mit großen Fensterflächen und gezielt positionierten Flachdach-Fenstern können wir den Raum bis in die Tiefe mit viel natürlichem Licht versorgen“, erzählt der Bauherr. Dabei hat sich Bernhard Kram seinen lang gehegten Wohntraum mit Blick in den Garten erfüllt. Große Fassadenfenster, die die Blicke in den Garten leiten, in Kombination mit VELUX Flachdach-Fenstern schaffen eine Wohlfühloase im Innenraum. Besonders wichtig war ihm eine Balance aus diffusem und direktem Licht.

Optimale Analyse von Tageslicht durch VELUX Daylight Visualizer

Die Tageslichtplanung war von Anfang an Bestandteil eines jeden Entwurfsprozesses der Architekten der Baukooperative. Das Holz im Wohnraum sollte durch das Tageslicht hervorgehoben werden und so den Wohnkomfort steigern. „Wir haben unsere Planung mit Hilfe des VELUX Daylight Visualizers umgesetzt, der die Tageslicht-Konditionen in Gebäuden analysiert und visualisiert. So konnten wir schon während der Planung Unterschiede bei der Positionierung der Tageslicht-Quellen erkennen und diese optimal platzieren“ erzählt Bernhard Kram. Wie bedeutend der Unterschied mit oder ohne zusätzliche Lichtquelle von oben ist, zeigt die Visualisierung.

Die Tageslicht-Planung während der Planungsphase stellte sicher, dass der gesamte neue Wohnraum ausreichend mit Licht versorgt werden konnte. Das durch die Flachdach-Fenster eindringende Zenitlicht, Licht von oben, bietet an trüben Tagen drei Mal mehr Licht wie Horizontlicht, oder Licht von der Seite über Fassadenverglasung.

Somit ist nun auch an Schlechtwettertagen für eine entsprechende Grundhelligkeit gesorgt. Das sogenannte Diffuslicht, auch weiches Licht genannt, ist weder von der Himmelsrichtung noch vom Ort abhängig. Durch die optimale Verteilung der Lichtquellen im Raum, werden zusätzlich Materialität und Kontraste hervorgehoben. So entsteht nicht nur eine lebendige Optik im Raum, auch die Herausforderung der Belichtung der Raumtiefe wurde gelöst.

Auch für entsprechenden Direktlichteinfall wurde durch eine präzise Positionierung der Fenster geachtet. „Richtig dosiert, gehört direktes Sonnenlicht zum Besten, was die Natur für unsere Gesundheit bereithält“, erklärt Dr. Richard Hobday von der University of Bristol.

 

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