Natürliche Ressourcen

Natürliche Ressourcen

Natürliche Ressourcen sind Bestandteile oder Funktionen der Natur, die einen ökonomischen Nutzen haben. Zu den natürlichen Ressourcen zählt man Rohstoffe, Fläche, die Funktion und Qualität von Komponenten der Umwelt wie Boden, Luft und Wasser oder genetische Vielfalt.

Ein Rohstoff ist dann als natürliche Ressource zu verstehen, wenn er also nur gefördert und gereinigt, nicht aber hergestellt zu werden braucht. Insofern können Bergbau, Erdölförderung, Fischerei und Forstwirtschaft als Ausbeutung natürlicher Ressourcen gelten, während Landwirtschaft, insofern sie die Produktivität des Bodens durch gezielte menschliche Tätigkeiten fördert, nicht dazu gerechnet wird.

Nicht-erneuerbare natürliche Ressourcen
Natürliche Ressourcen werden oft in erneuerbare und nicht-erneuerbare eingeteilt. Nicht-erneuerbare (auch erschöpfliche) natürliche Ressourcen stehen in einem für menschliche Planungen relevanten Zeitraum nur in einem konstanten Gesamtbestand zur Verfügung. Der Verbrauch einer bestimmten Menge bedeutet also, dass diese Menge zu einem späteren Zeitpunkt nicht mehr zur Verfügung steht.
Beispiele für nicht-erneuerbare Ressourcen sind nicht-erneuerbare Rohstoffe wie fossile Brennstoffe oder im Bergbau gewonnene Bodenschätze.

Erneuerbare natürliche Ressourcen
Der Bestand erneuerbarer (auch regenerierbarer) natürlicher Ressourcen kann dagegen im für menschliche Planungen relevanten Zeitraum wachsen.
Zu den erneuerbaren zählen vor allem lebende Ressourcen, die nachwachsen, wenn sie nicht übermäßig ausgebeutet werden, wie Fische, Wälder und allgemein Wildpflanzen.
Sie können zeitlich unbegrenzt verwendet werden, wenn ihr Verbrauch die Neuentstehung nicht übersteigt und somit die Nachhaltigkeit beachtet.
Zu den erneuerbaren Ressourcen gehören auch unbelebte Stoffe wie Erde, Wasser, Wind und alle Formen von erneuerbarer Energie

Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Natürliche_Ressourcen

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